Neu zusammengesetztes Team
Bereiche wurden zusammengelegt oder neue Kolleg:innen sind dazugekommen. Das Team hat seinen gemeinsamen Rhythmus noch nicht gefunden.
Teamentwicklung
Veränderungen stellen Teams vor besondere Herausforderungen. Aufgaben verschieben sich, Zuständigkeiten verändern sich und neue Anforderungen treffen auf bestehende Arbeitsweisen. Gerade dann lohnt es sich, gemeinsam innezuhalten und die Zusammenarbeit bewusst zu gestalten.
Ich begleite Teams in Hochschulverwaltungen und öffentlichen Einrichtungen dabei, ihre Stärken sichtbar zu machen, gemeinsame Ziele zu entwickeln und konkrete Vereinbarungen für ihren Arbeitsalltag zu treffen. Aus 15 Jahren eigener Leitungserfahrung kenne ich Teamentwicklung nicht nur aus der Moderationsrolle, sondern auch aus der Verantwortung für Teams in Reorganisation, Wachstum und Digitalisierung.
Woran Teams merken, dass sich etwas verändert hat, oder verändern sollte.
Bereiche wurden zusammengelegt oder neue Kolleg:innen sind dazugekommen. Das Team hat seinen gemeinsamen Rhythmus noch nicht gefunden.
Eine neue Leitung bringt neue Erwartungen mit und trifft auf gewachsene Routinen. Ein guter Moment, Zusammenarbeit bewusst neu zu vereinbaren.
Rollen und Zuständigkeiten sind formal neu geregelt, im Alltag aber noch unklar. Erwartungen bleiben unausgesprochen, Belastung verteilt sich ungleich.
Die Zusammenarbeit funktioniert an der Oberfläche, aber es knirscht. Unterschiede werden nicht besprochen, sondern umgangen.
Gemischte Teams sprechen unterschiedliche Fachsprachen. Anforderungen werden unterschiedlich verstanden, Abstimmungen dauern.
Zwischen Homeoffice und Präsenz haben sich unterschiedliche Erwartungen entwickelt. Verbindlichkeit und Austausch brauchen neue Formen.
Teamentwicklung bedeutet für mich nicht, Menschen durch einen unterhaltsamen Workshop kurzfristig zu motivieren. Es geht darum, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, vorhandene Stärken zu erkennen, Erwartungen zu klären und konkrete Vereinbarungen zu treffen, die später auch überprüft werden.
Der systemische Ansatz betrachtet dabei nicht isoliert einzelne Personen, sondern die Bedingungen im Team: Welche Regeln und Abläufe braucht das Team, um produktiv im Sinne der Aufgabe zu sein? Veränderungen gelingen nicht allein durch neue Prozesse und technische Lösungen. Sie benötigen Klarheit, Beteiligung und verlässliche Zusammenarbeit.
Was am Ende konkret entstehen kann.
Warum die einzelnen Schritte sinnvoll sind.
Wir klären mit der Teamleitung Ziel, Rahmen und Erwartungen. Kurze Gespräche mit Teammitgliedern helfen, die Perspektiven im Team schon vor dem Workshop zu verstehen.
Auf dieser Grundlage entwickle ich ein passgenaues Workshop-Design, keine Standardagenda.
Das Team arbeitet an seiner Situation: Perspektiven sichtbar machen, Stärken erkennen, Vereinbarungen treffen. Moderiert, strukturiert und wertschätzend.
Die Leitung ist Teil des Systems. Teamentwicklung lässt sich nicht an das Team delegieren. Ein begleitendes Coaching stärkt die Umsetzung im Alltag.
Nach einigen Monaten schauen wir gemeinsam: Was hat sich verändert? Was braucht Anpassung? So werden Vereinbarungen nachhaltig statt vergessen.
Das Paket „Transformationsschub für Teams“ umfasst einen zweitägigen Workshop für bis zu 12 Teilnehmer:innen, kurze Einzelgespräche mit Teamleitung und Teammitgliedern, ein Coaching der Teamleitung sowie eine Retrospektive nach etwa 3–6 Monaten (5.700 € zuzüglich MwSt. und ggf. Reisekosten; Präsenz). Weitere Moderationen und Teamentwicklungen berechne ich mit 1.500 € pro angefangenem Tag (max. 8 Stunden).
Erfahrung
Ich habe 15 Jahre lang Teams in Hochschulen geleitet, an der Schnittstelle von IT und Verwaltung, in Phasen von Digitalisierung, Reorganisation und Wachstum. Ich kenne die Dynamiken gemischter Teams aus eigener Führungserfahrung, nicht nur aus der Moderationsrolle. Als Systemischer Coach verbinde ich diese Praxis mit einer strukturierten, menschenzentrierten Arbeitsweise: Struktur und Zielorientierung sind mir genauso wichtig wie die menschliche Begegnung und die Wertschätzung der Kenntnisse und Erfahrungen im Team.
Der Transformationsschub ist für Teams von 8 bis 12 Personen konzipiert. Kleinere oder größere Gruppen sind möglich, wir passen das Format dann an.
Ja. Ein einzelner Workshop kann ein guter Start sein. Die Erfahrung zeigt allerdings: Vorgespräche und eine spätere Retrospektive erhöhen deutlich die Chance, dass Vereinbarungen im Alltag ankommen.
Spannungen sind oft gerade der Anlass. Wir klären im Vorgespräch, wie belastet die Situation ist, und ob Teamentwicklung, eine moderierte Konfliktklärung oder eine Kombination der passende Rahmen ist.
Ja, immer. Die Leitung ist Teil des Systems und entscheidet mit über Rahmen und Ziele. Gleichzeitig achte ich darauf, dass im Workshop alle Stimmen Raum bekommen.
Für Vorgespräche und Workshops gelten klare Vertraulichkeitsvereinbarungen. Aus Einzelgesprächen gebe ich nichts personenbezogen weiter.
Einzelne Bausteine wie Vorgespräche, Coaching der Leitung und Retrospektiven funktionieren sehr gut online. Für den Workshop selbst empfehle ich in der Regel Präsenz.
Lassen Sie uns gemeinsam klären, was Ihr Team gerade benötigt und welches Format dazu passt.